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Evaluierung von Promillegrenzen für Fahrrad- und Pedelec-Fahrende

Vergabestelle
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
Ort
Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen
Verfahrensart
Offenes Verfahren
Angebotsfrist
08.12.2026 (in 38 Tagen) 08.12.2026, 06:00 Uhr
Auftragswert
310.924 EUR

Leistung

Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr setzt eine zuverlässige Gefahrenwahrnehmung sowie angemessene Verhaltensreaktionen voraus. Bereits bei niedrigen Alkoholkonzentrationen werden diese Fähigkeiten beeinträchtigt, wodurch das Unfallrisiko mit zunehmendem Alkoholisierungsgrad exponentiell ansteigt. Während sich die bisherige wissenschaftliche Forschung und die rechtlichen Regelungen überwiegend auf Kraftfahrzeugführende konzentrieren, bestehen für Radfahrende weiterhin rechtliche Besonderheiten: Eine absolute Fahruntüchtigkeit wird erst ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 ‰ angenommen, zudem existiert kein eigenständiger Bußgeldtatbestand für alkoholisiertes Radfahren. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Fahrrad- und Pedelec-Nutzung und damit verbundenen höheren Unfallrisikos sowie steigender Nutzungs- und Unfallzahlen gewinnt die Frage nach einer Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen an Bedeutung. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Umsetzung der Vision Zero zu leisten.

CPV-Codes

Über die Vergabestelle

Vergabestelle
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
Bekanntmachungen
2025: 30 · 2026: 70
Auftragswerte
von 150.000 € bis 3,9 Mio. €, Median 250.038 € (26 Werte)

Quelle

Quelle: oeffentlichevergabe.de, 15.10.2026

Der Inhalt stammt von der Vergabestelle und steht hier, wie sie ihn veröffentlicht hat; Kontaktangaben sind durch „[Kontakt in der Bekanntmachung]“ ersetzt. Verbindlich sind die Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen bei der Quelle.

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