Stadt Lehrte - Neubau Feuerwehrgerätehaus Arpke - Totalunternehmerleistung
- Vergabestelle
- Stadt Lehrte
- Ort
- Ort des Auftraggebers
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Teilnahmeantrag bis
- 30.11.2026 (in 30 Tagen) 30.11.2026, 11:00 Uhr
Leistung
Die Stadt Lehrte beabsichtigt die Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Arpke im gleichnamigen Ortsteil. Die Feuerwehr Arpke wird als Stützpunktfeuerwehr geführt und verfügt über rund 80 aktive Mitglieder. Darüber hinaus bestehen eine Jugendfeuerwehr sowie eine Kinderfeuerwehr. Die vorhandenen Gebäude entsprechen sowohl hinsichtlich ihrer Größe als auch ihrer funktionalen Ausgestaltung nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen modernen Feuerwehrstandort. Insbesondere bestehen Defizite aufgrund fehlender Kapazitäten, unzureichender Funktionsflächen sowie nicht zeitgemäßer Umkleide- und Sanitärbereiche. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde die Entwicklung des bestehenden Standorts untersucht. Aufgrund fehlender Erweiterungsmöglichkeiten und der räumlichen Rahmenbedingungen am Bestandsstandort wurde die Errichtung eines Neubaus an einem neuen Standort als erforderlich eingestuft. Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen wurden der Bebauungsplan Nr. 03/22 "Feuerwehr Arpke" sowie die 16. Änderung des Flächennutzungsplans aufgestellt. Der künftige Standort befindet sich südlich der Schwüblingser Straße am Ortsrand von Arpke. Das Grundstück wird derzeit landwirtschaftlich genutzt und grenzt westlich an bestehende Wohnbebauung. Aufgrund seiner Lage im Ortseingangsbereich kommt dem Neubau neben seiner funktionalen Aufgabe auch eine städtebauliche Bedeutung zu. Vorgesehen ist die Realisierung eines eingeschossigen Feuerwehrgerätehauses mit einer Bruttogrundfläche von rund 1.400 m². Das Raumprogramm umfasst neben den einsatzrelevanten Bereichen insbesondere eine Fahrzeughalle mit insgesamt fünf Stellplätzen, wobei ein Stellplatz zunächst als Lagerfläche genutzt werden soll. Ergänzend sind zeitgemäße Umkleide-, Wasch- und Sanitärbereiche für die Einsatzkräfte sowie Schulungs-, Aufenthalts- und Verwaltungsbereiche vorgesehen. Die Erschließung des Grundstücks erfolgt über die Schwüblingser Straße. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines funktionalen, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Feuerwehrstandorts, der die betrieblichen Anforderungen einer modernen Stützpunktfeuerwehr erfüllt und gleichzeitig optimale Voraussetzungen für den Einsatzdienst, die Aus- und Fortbildung sowie die Nachwuchsarbeit der Jugend- und Kinderfeuerwehr bietet. Darüber hinaus sollen im Zuge des Neubaus Räumlichkeiten für eine dorfgemeinschaftliche und multifunktionale Nutzung geschaffen werden. Hierdurch soll das Gebäude neben seiner Funktion als Feuerwehrstandort auch einen Beitrag zur Stärkung des gemeinschaftlichen Lebens im Ortsteil leisten. Für diese Nutzungen wurde eine entsprechende Förderung beantragt. Die Mehrfachnutzung der Räumlichkeiten soll zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für das örtliche Gemeinschaftsleben schaffen. Die Realisierung steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung von Fördermitteln. Es ist beabsichtigt, die Vergabe im Rahmen einer Totalunternehmervergabe durchzuführen. Im Rahmen der Totalunternehmervergabe sollen die erforderlichen Planungs- und Bauleistungen von einem Unternehmen erbracht werden. Die Vergabe von weiteren Bewirtschaftungsleistungen ist nicht beabsichtigt.
Beschreibung des Loses
Gegenstand des Auftrags sind sämtliche für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses erforderlichen Planungsleistungen und Ingenieurleistungen sowie alle Ausführungsleistungen und Bauzwischenfinanzierungsleistungen. Ferner sind Wartungs- und Inspektionsleistungen während des Gewährleistungszeitraums zu erbringen. Die Leistungen sind zu einem Pauschalfestpreis zu erbringen.
CPV-Codes
- 45000000 Bauarbeiten
- 45216120 Bauarbeiten an Gebäuden für Not- und Rettungsdienste
- 45216121 Bau von Feuerwachen
Über die Vergabestelle
- Vergabestelle
- Stadt Lehrte
- Bekanntmachungen
- 2024: 3 · 2025: 1 · 2026: 17
- Angebote
- im Schnitt 6,7 Angebote je Zuschlag (15 Zuschläge)
Quelle
Quelle: oeffentlichevergabe.de, 29.10.2026
Der Inhalt stammt von der Vergabestelle und steht hier, wie sie ihn veröffentlicht hat; Kontaktangaben sind durch „[Kontakt in der Bekanntmachung]“ ersetzt. Verbindlich sind die Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen bei der Quelle.