Neubau HIPSII.2
- Vergabestelle
- Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH
- Ort
- Saarbrücken, Saarland
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- Angebotsfrist
- 01.12.2026 (in 31 Tagen) 01.12.2026, 08:30 Uhr
- Rückfragen bis
- 25.11.2025, 22:45 Uhr
Leistung
Das neue Gebäude entsteht auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und wird durch das Helmholtz-Institut genutzt. Es handelt sich um einen Erweiterungsbau für den ersten Bauabschnitt des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und ergänzt diesen funktional wie architektonisch. Der Erweiterungsbau ist östlich des Bestandsgebäudes geplant und mit dem Bestand durch zwei Brücken verbunden, die je den Büro- und Laborflur mit dem des Neubaus verbinden. Ergänzt wird der Erweiterungsbau durch östlich gelegene im Gelände eingebundene terassierte Parkflächen. Die Längsachsen des Gebäudes orientieren sich in ihrer Lage am Bestand. Das Laborachsraster wurde etwas weiter als im Bestand gewählt um letztlich eine flexiblere Geräteaufstellung zu erlauben. Dadurch entsteht für die Büros und Labore ein einheitliches, auf einem 1,2m Grundmaß basierendes Raster, das zur Vereinfachung der Konstruktion beiträgt. Der Neubau ist als viergeschossiges Gebäude mit einem zusätzlichen Staffelgeschoss und einer Gesamthöhe von ca. 22 m geplant. Das Baufeld liegt in Hanglage. Es ist im Erdgeschoss ebenerdig vom Garten aus zugänglich. Der Hauptzugang erfolgt im ersten Obergeschoss vom Straßenniveau aus. Das Gebäude besteht aus einem in den Hang gesetztes Erdgeschoss sowie 4 Obergeschossen, wobei das 4. OG als Staffelgeschoss ausgebildet ist. In diesem befindet sich hälftig die Technikzentrale sowie einem großen Sozialraum inkl. Dachterrasse. Außenabmessungen: ca. 66,00 x 33,00 m Die terrassierte Parkflächen bestehen im wesentlichen aus drei versetzten Parkebenen, welche über eine seitlich gelegene Zufahrt erschlossen werden (Ebene 1: 3 St Behindertenparkplätze / Ebene 2: 24 St Parkplätze / Ebene 3: 12 St Parkplätze).
Gegenstand der Ausschreibung sind die Rohbauarbeiten für den Neubau des Forschungs- und Laborgebäudes. Der Leistungsumfang umfasst die Baustelleneinrichtung, Erd-, Gründungs-, Stahlbeton-, Mauerwerks-, Abdichtungs- und Dämmarbeiten einschließlich der erforderlichen Entwässerungs- und Einbauteile im Rohbau. Weiterhin beinhaltet die Leistung die Herstellung der wasserundurchlässigen Baukonstruktion (Weiße Wanne), Fertigteil- und Verbundbauteile sowie alle zugehörigen Schutz-, Sicherungs- und Nebenleistungen. Verlegung Ring,- und Fundamenterder inkl. Betoneinbauten. Ausbau Grundleitungen in und unter der Bodenplatte. Ausbau von Gebäude Einführungen der TGA-Gewerke.
***Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird.***
Beschreibung des Loses
Das neue Gebäude entsteht auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und wird durch das Helmholtz-Institut genutzt. Es handelt sich um einen Erweiterungsbau für den ersten Bauabschnitt des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und ergänzt diesen funktional wie architektonisch. Der Erweiterungsbau ist östlich des Bestandsgebäudes geplant und mit dem Bestand durch zwei Brücken verbunden, die je den Büro- und Laborflur mit dem des Neubaus verbinden. Ergänzt wird der Erweiterungsbau durch östlich gelegene im Gelände eingebundene terassierte Parkflächen. Die Längsachsen des Gebäudes orientieren sich in ihrer Lage am Bestand. Das Laborachsraster wurde etwas weiter als im Bestand gewählt um letztlich eine flexiblere Geräteaufstellung zu erlauben. Dadurch entsteht für die Büros und Labore ein einheitliches, auf einem 1,2m Grundmaß basierendes Raster, das zur Vereinfachung der Konstruktion beiträgt. Der Neubau ist als viergeschossiges Gebäude mit einem zusätzlichen Staffelgeschoss und einer Gesamthöhe von ca. 22 m geplant. Das Baufeld liegt in Hanglage. Es ist im Erdgeschoss ebenerdig vom Garten aus zugänglich. Der Hauptzugang erfolgt im ersten Obergeschoss vom Straßenniveau aus. Das Gebäude besteht aus einem in den Hang gesetztes Erdgeschoss sowie 4 Obergeschossen, wobei das 4. OG als Staffelgeschoss ausgebildet ist. In diesem befindet sich hälftig die Technikzentrale sowie einem großen Sozialraum inkl. Dachterrasse. Außenabmessungen: ca. 66,00 x 33,00 m Die terrassierte Parkflächen bestehen im wesentlichen aus drei versetzten Parkebenen, welche über eine seitlich gelegene Zufahrt erschlossen werden (Ebene 1: 3 St Behindertenparkplätze / Ebene 2: 24 St Parkplätze / Ebene 3: 12 St Parkplätze).
Gegenstand der Ausschreibung ist die Herstellung von zwei Stahlbrücken für den Neubau eines Forschungs- und Laborgebäudes. Die Leistung beinhaltet die Herstellung von zwei Stahlbrücken zwischen dem Neubau und dem Altbau. Die Bürobrücke wird als dreigeschossige, offene Brücke mit einer Länge von ca. 14 m ausgeführt. Die Laborbrücke wird als zweigeschossige, geschlossene Brücke mit beidseitiger Verglasung und einer Länge von ca. 12,5 m ausgeführt.
Der Leistungsumfang umfasst die vollständigen Brückenbauarbeiten zwischen den Neubau und Bestand eines Forschungs- und Laborgebäudes. Hierzu gehören insbesondere:
• Planungs-, Werkstatt-, Montage- und Dokumentationsleistungen des Auftragnehmers • Stahlbaubauarbeiten der zwei Verbindungsbrücken • PR-Fassade der Laborbrücke • Verbunddecken aus Trapezblech und Leichtbeton • Glasgeländer in Bürobrücke • Dachabdichtungsarbeiten • Vorgezogene Malerarbeiten sowie erforderliche Stundenlohn- und Nachweisarbeiten
Die Leistungen umfassen sämtliche Nebenleistungen, Koordinations-, Prüf-, Dokumentations- und Schutzmaßnahmen zur vollständigen Herstellung der Brücken gemäß den Ausschreibungsunterlagen.
***Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird.***
CPV-Codes
- 45221115 Bauarbeiten für Stahlbrücken
- 45223210 Bauarbeiten für Stahlkonstruktionen
- 45261410 Dachabdichtungs- und -dämmarbeiten
- 45232452 Entwässerungsarbeiten
- 45441000 Verglasungsarbeiten
- 45214600 Bauarbeiten für Forschungsgebäude
Über die Vergabestelle
- Vergabestelle
- Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH
- Bekanntmachungen
- 2023 (ab Oktober): 1 · 2024: 41 · 2025: 13 · 2026: 33
- Auftragswerte
- von 227.948 € bis 5,0 Mio. €, Median 788.299 € (9 Werte)
- Angebote
- im Schnitt 3,2 Angebote je Zuschlag (19 Zuschläge)
Quelle
Quelle: oeffentlichevergabe.de, 26.10.2026
Der Inhalt stammt von der Vergabestelle und steht hier, wie sie ihn veröffentlicht hat; Kontaktangaben sind durch „[Kontakt in der Bekanntmachung]“ ersetzt. Verbindlich sind die Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen bei der Quelle.