Dekarbonisierte Wertschöpfungsketten
- Vergabestelle
- Zukunft - Umwelt - Gesellschaft gGmbH
- Ort
- Ort des Auftraggebers
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- Angebotsfrist
- 09.11.2026 (in 9 Tagen) 09.11.2026, 24:00 Uhr
- Rückfragen bis
- 02.11.2026, 23:59 Uhr
Leistung
Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist die Untersuchung der Transformation industrieller Wertschöpfungsketten in und um energieintensive Grundstoffindustrien (EII). Hierzu muss der Auftragnehmer (AN) Material- und Stoffströme (z. B. Kraftstoff-, Rohstoff-, Nebenprodukt- und Abfallströme) für folgende acht relevante Grundstoffbranchen erfassen und modellieren: Zement, Kalk, Glas, Keramik, Stahl, Nichteisenmetalle, Chemie, Papier.
Beschreibung des Loses
Diese acht Branchen bilden den Kern des Untersuchungsrahmens. Der AN soll stoffliche Verflechtungen und strategische Partnerschaften mit weiteren energieintensiven sowie vor- und nachgelagerten Industriezweigen berücksichtigen, [JS5.1]sofern diese für die Bewertung strategischer Material- und Stoffflüsse relevant sind. Der AN muss daraus resultierende Versorgungslücken, Abhängigkeiten, Nutzungskonflikte und Chancen in dekarbonisierten Wertschöpfungsketten identifizieren und bewerten[JS6.1][CI6.2]. Darüber hinaus muss der AN zukunftsfähiger Geschäftsmodelle identifizieren, mit denen Industrie und Politik, die sich ergebenden Chancen nutzen und Transformationsrisiken überwinden können. Ziel des Auftrags ist die Erstellung einer Studie, um Entscheidungsträgern aus Industrie und Politik belastbare Informationen und Handlungsoptionen bereitzustellen. Die zu erstellende Studie muss aufzeigen, wie die Transformation der Rohstoffnutzung und Wertschöpfung proaktiv, koordiniert und wettbewerbsfähig gestalten werden kann. Diese Studie muss sich insbesondere an Akteure richten, die die Transformation industrieller Wertschöpfungsketten proaktiv gestalten möchten. Hierzu zählen große Unternehmen ebenso wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie politische Akteure, die an einer zukunftsfähigen Industrie arbeiten. Der AN muss für Politik und Industrie [JS7.1]umsetzbare Handlungsoptionen für eine sektorübergreifende und tragfähige Transformation entwickeln. Hierbei soll der AN stoffliche und industrielle Kopplungen, also sowohl materielle Verflechtungen als auch strategische Partnerschaften, analysieren und frühzeitig Chancen und Risiken erkennen. Auf dieser Grundlage muss die Studie aufzeigen, wie beteiligte Branchen und Regionen Risiken vermeiden und sich als resiliente Vorreiter in einem dekarbonisierten deutschen und europäischen Markt positionieren können.
CPV-Codes
- 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
- 79822500 Dienstleistungen im Grafik-Design
Über die Vergabestelle
- Vergabestelle
- Zukunft - Umwelt - Gesellschaft gGmbH
- Bekanntmachungen
- 2023 (ab Oktober): 1 · 2025: 8 · 2026: 12
- Auftragswerte
- von 76.392 € bis 774.350 €, Median 199.680 € (9 Werte)
- Angebote
- im Schnitt 5,3 Angebote je Zuschlag (18 Zuschläge)
Quelle
Quelle: oeffentlichevergabe.de, 09.10.2026
Der Inhalt stammt von der Vergabestelle und steht hier, wie sie ihn veröffentlicht hat; Kontaktangaben sind durch „[Kontakt in der Bekanntmachung]“ ersetzt. Verbindlich sind die Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen bei der Quelle.
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