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26D409001 - Semperoper Dresden, Neubau Ballett Zentrum mit Interimsnutzung

Vergabestelle
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement
Ort
Dresden, Sachsen
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Teilnahmeantrag bis
03.11.2026 (in 3 Tagen) 03.11.2026, 10:00 Uhr

Leistung

Projektsteuerung

Beschreibung des Loses

Das heutige Planungsgebiet liegt in diesem Spannungsfeld zwischen historisch rekonstruierter Platzsituation und funktional geprägten Ergänzungen. Der Umbau der Semperoper und ihres Umfelds steht somit im Kontext einer sensiblen Weiterentwicklung eines hochrangigen Kulturstandorts, bei der sowohl denkmalpflegerische als auch betriebliche Anforderungen zu berücksichtigen sind.

Das Vorhaben umfasst die Planung, Errichtung eines Neubaus und spätere Umnutzung eines neuen Gebäudes, das zunächst als Interim für ausgelagerte Funktionen der Semperoper dient und anschließend dauerhaft als Semperoper Ballett Zentrum betrieben wird. Hintergrund ist die notwendige Generalsanierung des denkmalgeschützten Funktionsgebäudes der Semperoper, dessen baulicher Zustand eine umfassende Sanierung erfordert. Während dieser rund zweijährigen Sanierungsphase müssen Nutzflächen ausgelagert werden, wofür der Neubau als ein Interimsstandort vorgesehen ist.

Das Gebäude entsteht im hochsensiblen historischen Umfeld zwischen Semperoper, Zwingerpark und dem Gebäude "Semper zwei", innerhalb eines durch Denkmalpflege und Stadtplanung festgelegten Baufeldes mit maximalen Abmessungen von 26 × 26 m und einer Höhe von 18,60 m.

Der Neubau muss sowohl funktional als Interim als auch im Endzustand als Ballett-Zentrum funktionieren. Dafür wird er auf Bühnenebene über Brücken an das Funktionsgebäude und temporär an "Semper zwei" angebunden ("wettergeschützte Verbindung" ). Nach Abschluss der Sanierung wird der Interims-Ausbau vollständig zurückgebaut und das Gebäude zum Ballett-Zentrum umgebaut. Im Endzustand umfasst es zwei große Ballettsäle mit mindestens 5,50 m lichter Höhe, Garderoben, Physiotherapie- und Fitnessräume, Büros, Sanitärbereiche sowie das dauerhaft zu verlegende Tonstudio. Zusätzlich entsteht eine Probebühne der Oper mit einer Grundfläche von ca. 18,80 × 18,80 m, einer lichten Arbeitshöhe von mindestens 7,50 m und einer Drehscheibe baugleich zur Hauptbühne ("OK Drehscheibe = OKFF Probebühne" ).

Im Jahr 2025 wurde ein offener Wettbewerb ausgelobt, in dessen Rahmen insgesamt 20 Unternehmen die Möglichkeit erhielten, einen architektonischen Entwurf einzureichen. Die eingereichten Beiträge werden Anfang September 2026 durch ein Preisgericht bewertet. Dieses unabhängige Gremium wird einen Siegesentwurf bestimmen, der künftig die fachliche und inhaltliche Grundlage für die Ausarbeitung der Zuschlagskriterien in diesem Vergabeverfahren bildet.

Es ist beabsichtigt, das Verfahren so zu strukturieren, dass bis Ende des Jahres 2026 die beauftragten Architektinnen und Architekten verbindlich feststehen und mit der weiteren Planung beauftragt werden

Weiterführende Beschreibungen siehe Vergabeunterlagen - Projektbeschreibung

CPV-Codes

Über die Vergabestelle

Vergabestelle
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement
Bekanntmachungen
2023 (ab Oktober): 67 · 2024: 327 · 2025: 357 · 2026: 819
Auftragswerte
von 2.050 € bis 40 Mio. €, Median 297.974 € (990 Werte)
Angebote
im Schnitt 6,1 Angebote je Zuschlag (998 Zuschläge)

Quelle

Quelle: oeffentlichevergabe.de, 27.10.2026

Der Inhalt stammt von der Vergabestelle und steht hier, wie sie ihn veröffentlicht hat; Kontaktangaben sind durch „[Kontakt in der Bekanntmachung]“ ersetzt. Verbindlich sind die Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen bei der Quelle.

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